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בהעלותך

Parashat Beha'alotcha

3 Seiten · ~5 Min. Lesezeit · 20 % der Quelle · Ganzen Tora-Abschnitt auf Sefaria lesen

Parashat Beha'alotcha („Wenn du die Lampen aufsetzt“) beginnt damit, dass Gott Mose sagt, wie die Leviten für ihren Dienst in der Stiftshütte vorbereitet werden sollen. Außerdem erzählt die Parascha von Menschen, die um eine zweite Chance bitten, das Pessach-Opfer zu bringen, von den Klagen des Volkes Israel und den Strafen, die folgen, und von einer Krankheit, die Mirjam trifft.

Seite 1 4. Mose 8:1-26

In der Wüste sprach Gott mit Mose über den Leuchter in der Stiftshütte. Mose sagte zu Aaron: „Wenn du die Lampen aufsetzest, dann sollen alle sieben Lichter nach vorn scheinen.“ Aaron setzte die Lampen sorgfältig an ihren Platz, genau so, wie Gott es befohlen hatte. Der Leuchter war etwas Besonderes: Er war aus reinem Gold gehämmert, von seinem Fuß bis zu den blumenartigen Verzierungen, genauso nach dem Muster, das Gott Mose gezeigt hatte.

Dann sagte Gott zu Mose, er solle die Leviten nach vorn bringen und sie für ihre heilige Aufgabe vorbereiten. Die ganze Gemeinde kam zusammen. Die Leviten wurden mit reinigendem Wasser besprengt, sie rasierten ihren ganzen Körper und wuschen ihre Kleider. Zwei junge Stiere wurden mit Opfergaben gebracht, und die Kinder Israel legten ihre Hände auf die Leviten, während Aaron sie vor Gott hinstellte. Die Leviten wurden ausgesondert, damit sie in der Stiftshütte dienen sollten, damit das Volk nicht zu nah an das Heiligtum herankam. Gott legte auch fest, ab wann sie diese Aufgaben tun sollten: Mit fünfundzwanzig Jahren begannen sie, und mit fünfzig traten sie von der schweren Arbeit zurück und halfen nur noch mit.

Seite 2 4. Mose 9:1-10:14

Im ersten Monat des zweiten Jahres, nachdem sie aus Ägypten gezogen waren, sagte Gott zu Mose, dass die Kinder Israel das Pessach zur bestimmten Zeit halten sollten, am vierzehnten Tag des Monats, gegen Abend. Mose gab die Nachricht weiter, und das Volk machte sich bereit.

Aber einige Männer kamen mit einer schwierigen Frage zu Mose und Aaron. Sie waren unrein geworden, weil sie bei einem toten Menschen gewesen waren. „Warum sollen wir zu kurz kommen und Gottes Opfergabe nicht zusammen mit allen anderen bringen dürfen?“, fragten sie.

Mose antwortete: „Wartet, bis ich höre, was Gott euch gebietet.“ Da sagte Gott: Wer unrein ist oder weit weg auf einer Reise, darf das Pessach im zweiten Monat halten, wieder am vierzehnten Tag, gegen Abend. Es sollte nach denselben Regeln geschehen: mit ungesäuertem Brot und bitteren Kräutern essen, nichts bis zum Morgen übrig lassen und kein Bein daran zerbrechen. Auch ein Fremdling, der bei ihnen wohnte, sollte sich an dieselbe Satzung halten.

Von da an bedeckte die Wolke die Stiftshütte am Tag, und in der Nacht sah sie aus wie Feuer. Wenn die Wolke sich erhob, brach das Lager auf. Wenn sie blieb, blieben auch die Kinder Israel.

Seite 3 4. Mose 10:15-12:16

Gott sagte zu Mose, er solle zwei Trompeten aus getriebenem Silber machen. Die Priester, die Söhne Aarons, bliesen sie: Lange Töne riefen die Gemeinde zur Stiftshütte, und andere Signale zeigten an, wann das Lager losziehen sollte. An Festtagen und an Neumonden klangen die Trompeten über den Opfergaben, als Erinnerung vor Gott.

Am zwanzigsten Tag des zweiten Monats erhob sich die Wolke, und Israel brach aus der Wüste Sinai auf. Sie zogen in einer festen Ordnung, Stamm für Stamm, und die Lade zog vor ihnen her, um einen Ruheplatz zu erkunden. Mose bat Hobab, seinen midianitischen Verwandten, ihnen in der Wüste den Weg zu zeigen.

Bald darauf beklagte sich das Volk, und ein Feuer von Gott brannte am Rand des Lagers, bis Mose betete und es erlosch. Später weinten sie wieder und wollten Fleisch. Sie dachten an das Essen in Ägypten und waren das Manna leid. Gott sagte zu Mose, er solle siebzig Älteste sammeln. Gott gab von dem Geist, der auf Mose war, auch auf sie, und sogar Eldad und Medad redeten im Lager. Dann brachte ein Wind Wachteln, doch als das Fleisch noch in ihren Mündern war, kam eine schwere Plage. Der Ort wurde Kibroth-hattaavah genannt, das heißt „Gräber der Gier“.

In Hazerot redeten Mirjam und Aaron gegen Mose. Gott stellte sich vor Mose, und Mirjam wurde krank, ihre Haut wurde weiß wie Schnee. Mose betete, und Mirjam blieb sieben Tage außerhalb des Lagers. Das Volk wartete, bis sie wieder aufgenommen wurde, und dann zogen sie weiter in die Wüste Paran.

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