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בשלח

Parashat Beshalach

3 Seiten · ~4 Min. Lesezeit · 20 % der Quelle · Auf Sefaria lesen

Beshalach („Als er ziehen ließ“) erzählt, wie sich das Schilfmeer teilt und wie die Israeliten nach dem Durchzug ein Lied singen. In der Wüste macht Gott bitteres Wasser süß und gibt Manna und Wachteln. Am Ende wird erzählt, wie die Israeliten einen Angriff von den Amalekitern abwehren.

Seite 1 2. Mose 13:17-14:4

Als der Pharao die Israeliten endlich ziehen ließ, führte Gott sie nicht auf dem kürzesten Weg durch das Land der Philister. Gott wusste: Wenn sie zu früh Krieg sehen würden, könnten sie Angst bekommen und nach Ägypten zurückwollen. Darum gingen sie den längeren Weg, durch die Wüste, in Richtung Schilfmeer.

Die Israeliten zogen aus Ägypten los, und Mose nahm die Gebeine Josefs mit. Josef hatte die Menschen nämlich schwören lassen: „Wenn Gott sich um euch kümmert, dann bringt meine Gebeine von hier mit.“ Sie brachen von Sukkot auf und lagerten sich in Etam, am Rand der Wüste.

Gott ging vor ihnen her, am Tag in einer Wolkensäule und in der Nacht in einer Feuersäule, damit sie sicher reisen konnten. Dann sagte Gott zu Mose, das Volk solle umkehren und am Meer lagern, bei Pi-Hahiroth, zwischen Migdol und dem Meer, gegenüber von Baal-Zephon. Gott erklärte, der Pharao würde denken, sie seien in der Wüste gefangen, und würde ihnen nachjagen, damit die Ägypter Gottes Macht erkennen.

Seite 2 2. Mose 14:5-15:21

Als der Pharao hörte, dass die Israeliten geflohen waren, änderte er seine Meinung. Er nahm seine Streitwagen, sechshundert auserlesene Wagen und noch viele mehr, und jagte hinter ihnen her. Die Ägypter holten Israel ein, als es am Meer lagerte. Als die Menschen das Heer näherkommen sahen, bekamen sie große Angst und schrien. Sie beschwerten sich bei Mose, aber Mose sagte: „Fürchtet euch nicht. Bleibt stehen und seht, wie Gott euch rettet. Gott wird für euch kämpfen.“

Gott sagte zu Mose: „Sag den Israeliten, sie sollen weiterziehen.“ Mose hob seinen Stab und streckte seinen Arm über das Meer aus. Die ganze Nacht trieb ein starker Ostwind das Wasser zurück. Die Israeliten gingen mitten ins Meer hinein, auf trockenem Boden, und das Wasser stand rechts und links wie Mauern. Die Ägypter folgten ihnen. Doch als es Morgen wurde, gerieten sie in Panik, und ihre Wagenräder kamen durcheinander. Als Mose seinen Arm wieder ausstreckte, kam das Meer zurück und bedeckte das Heer des Pharao.

Israel sah, was Gott getan hatte, und sie sangen. Mirjam, die Prophetin und Aarons Schwester, führte die Frauen mit Handpauken und im Reigen an. Sie sangen: „Singt Gott, denn er hat sich herrlich erwiesen: Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt!“

Seite 3 2. Mose 15:22-17:16

Nach dem Schilfmeer führte Mose Israel in die Wüste Sur. Drei Tage lang fanden sie kein Wasser. Dann kamen sie nach Mara, aber das Wasser dort war so bitter, dass sie es nicht trinken konnten. Die Menschen fragten, was sie trinken sollten. Mose rief zu Gott, und Gott zeigte ihm ein Stück Holz. Mose warf es ins Wasser, und das Wasser wurde süß.

Sie lagerten sich in Elim. Dort gab es zwölf Wasserbrunnen und siebzig Palmbäume. Später, in der Wüste Sin, machten sich die Menschen Sorgen um Essen. Gott versprach Brot vom Himmel: Jeden Tag sollten sie nur so viel sammeln, wie sie brauchten. Am Abend kamen Wachteln ins Lager, und am Morgen lag etwas Feines auf dem Boden. Die Menschen fragten: „Was ist das?“ Mose sagte, es sei das Brot, das Gott ihnen gegeben hatte. Am sechsten Tag sammelten sie doppelt so viel, und am siebten Tag ruhten sie.

In Raphidim gab es wieder kein Wasser. Gott sagte zu Mose, er solle den Felsen am Horeb schlagen, dann würde Wasser herausfließen. Danach griff Amalek an. Josua führte die Kämpfer, während Mose auf einem Hügel stand und den Stab Gottes in der Hand hielt. Als Moses Hände schwer wurden, stützten Aaron und Hur sie bis zum Sonnenuntergang, und Israel siegte. Mose baute einen Altar und nannte ihn Adonai-nissi, ein hebräischer Name, der bedeutet: „Gott ist mein Panier.“

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