Nach dem Schilfmeer führte Mose Israel in die Wüste Sur. Drei Tage lang fanden sie kein Wasser. Dann kamen sie nach Mara, aber das Wasser dort war so bitter, dass sie es nicht trinken konnten. Die Menschen fragten, was sie trinken sollten. Mose rief zu Gott, und Gott zeigte ihm ein Stück Holz. Mose warf es ins Wasser, und das Wasser wurde süß.
Sie lagerten sich in Elim. Dort gab es zwölf Wasserbrunnen und siebzig Palmbäume. Später, in der Wüste Sin, machten sich die Menschen Sorgen um Essen. Gott versprach Brot vom Himmel: Jeden Tag sollten sie nur so viel sammeln, wie sie brauchten. Am Abend kamen Wachteln ins Lager, und am Morgen lag etwas Feines auf dem Boden. Die Menschen fragten: „Was ist das?“ Mose sagte, es sei das Brot, das Gott ihnen gegeben hatte. Am sechsten Tag sammelten sie doppelt so viel, und am siebten Tag ruhten sie.
In Raphidim gab es wieder kein Wasser. Gott sagte zu Mose, er solle den Felsen am Horeb schlagen, dann würde Wasser herausfließen. Danach griff Amalek an. Josua führte die Kämpfer, während Mose auf einem Hügel stand und den Stab Gottes in der Hand hielt. Als Moses Hände schwer wurden, stützten Aaron und Hur sie bis zum Sonnenuntergang, und Israel siegte. Mose baute einen Altar und nannte ihn Adonai-nissi, ein hebräischer Name, der bedeutet: „Gott ist mein Panier.“