Gott sagte zu Mose, dass die Menschen so viele Zeichen gesehen hatten und trotzdem nicht vertrauen wollten. Mose bat um Erbarmen. Er erinnerte Gott daran, dass die anderen Völker von Gottes Macht gehört hatten, und dass Gott geduldig ist und voller Güte.
Gott antwortete: „Ich habe vergeben, wie du gesagt hast.“ Doch die Erwachsenen, die immer wieder ablehnten und murrten, sollten nicht in das Land kommen. Nur Josua und Kaleb würden hineingehen. Das Volk sollte vierzig Jahre lang in der Wüste umherwandern, ein Jahr für jeden der vierzig Tage, an denen das Land ausgekundschaftet worden war. Die Männer, die den schlimmsten Bericht verbreitet hatten, starben an einer Plage.
Am nächsten Morgen wollten einige trotzdem ins Gebirge hinaufziehen. Mose warnte sie: „Geht nicht hinauf, denn ohne Gott wird es euch nicht gelingen.“ Aber sie gingen doch. Da kamen Amalekiter und Kanaaniter und schlugen sie bis nach Horma.
Danach lehrte Gott Gesetze über Opfer, die man zusammen mit Speiseopfern und Wein als Trankopfer bringen sollte. Gott sagte auch, dass es ein Gesetz geben sollte, für die Kinder Israel und für den Fremdling, der bei ihnen lebt.
Und Gott gab ein weiteres Gebot: Die Menschen sollten Tzitzit tragen, geknotete Fransen an den Ecken ihrer Kleidung, mit einer blauen Schnur. Wenn sie die Tzitzit sehen, sollen sie sich an Gottes Gebote erinnern.