Gott gab noch mehr Anweisungen für den siebten Monat. Am ersten Tag sollte es völlige Ruhe geben, eine heilige Versammlung, begleitet von lauten Signalen. Am zehnten Tag kam Jom Kippur, ein Tag, an dem man sich selbst zurücknimmt und nicht arbeitet. Am fünfzehnten Tag begann Sukkot, das Laubhüttenfest, für sieben Tage, mit Ruhe am ersten Tag und noch einmal am achten. Die Menschen wohnten in sukkot und freuten sich, weil sie sich daran erinnerten, dass Gott sie beschützt hatte, als sie aus Ägypten herauszogen.
Im Ohel Moed brachten die Kinder Israel klares Öl aus zerstoßenen Oliven, damit die Lampen vom Abend bis zum Morgen brennen konnten. Jede Woche legten die Priester auch zwölf Brote auf den reinen Tisch, in zwei Reihen, mit Weihrauch. Später aßen sie das Brot an einem heiligen Ort.
Dann gab es im Lager einen Streit. Ein Mann, der Sohn einer israelitischen Frau und eines ägyptischen Mannes, lästerte Gottes Namen. Man hielt ihn fest, bis Gottes Entscheidung bekannt war: Er wurde vor das Lager hinausgeführt, die Zeugen legten ihre Hände auf seinen Kopf, und die ganze Gemeinde steinigte ihn. Gott sagte, dieselbe Regel gilt für Einheimische und Fremde. Mose lehrte auch ein einziges Recht für alle: Ersatz für getötetes Vieh, und „Bruch um Bruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn“.