In Ägypten kaufte Potiphar Joseph, und Gott war mit ihm. Joseph hatte Erfolg bei seiner Arbeit, darum setzte Potiphar ihn über den ganzen Haushalt. Das Haus wurde gesegnet, weil Joseph dort war.
Potiphars Frau versuchte, Joseph zu verführen, aber er weigerte sich. Er sagte, das wäre eine Sünde vor Gott. Eines Tages packte sie sein Kleid, als niemand sonst im Haus war. Joseph rannte hinaus und ließ das Kleid in ihrer Hand zurück. Sie log und beschuldigte ihn, und Potiphar warf Joseph ins Gefängnis, dorthin, wo die Gefangenen des Königs lagen. Aber auch dort zeigte Gott Joseph Güte, und der Kerkermeister vertraute ihm wichtige Aufgaben an.
Später kamen auch der oberste Mundschenk und der oberste Bäcker des Pharao ins Gefängnis. Beide hatten in einer Nacht einen beunruhigenden Traum. Joseph sagte: „Kommen nicht die Auslegungen von Gott?“ Er erklärte, dass der Mundschenk in drei Tagen wieder in sein Amt eingesetzt würde, aber der Bäcker sterben würde. Am Geburtstag des Pharao geschah es genauso, wie Joseph es gedeutet hatte.
Joseph bat den Mundschenk, an ihn zu denken, weil er aus dem Land der Hebräer weggebracht worden war. Aber der Mundschenk vergaß ihn.