Nachdem Josef geboren war, bat Jakob Laban, ihn mit seiner Familie nach Hause ziehen zu lassen. Laban flehte ihn an zu bleiben und sagte, er habe gemerkt, dass Gott ihn wegen Jakob gesegnet habe. Jakob schlug seinen Lohn vor: die gesprenkelten und gefleckten Tiere aus den Herden. Laban war einverstanden, nahm aber heimlich viele davon weg. Trotzdem wuchsen Jakobs eigene Herden mit der Zeit. Er wurde sehr reich, mit vielen Tieren und Knechten und Mägden.
Labans Söhne beschwerten sich, und Jakob merkte, dass Laban ihm nicht mehr freundlich begegnete. Gott sagte Jakob, er solle in sein Heimatland zurückkehren, und versprach, bei ihm zu sein. Rahel und Lea waren einverstanden zu gehen. Jakob setzte seine Frauen und Kinder auf Kamele und trieb sein Vieh fort. Während Laban Schafe schor, stahl Rahel die Hausgötzen ihres Vaters. Jakob machte sich heimlich davon und zog über den Euphrat in Richtung des Gebirges Gilead.
Laban jagte ihm sieben Tage nach, aber Gott warnte Laban im Traum, Jakob nichts anzutun. Laban suchte in den Zelten, fand die Hausgötzen aber nicht. Dann stritten Laban und Jakob, und schließlich schlossen sie einen Bund: mit einem Steinhaufen als Zeichen und mit einem gemeinsamen Essen. Laban ging nach Hause zurück. Als Jakob weiterzog, begegneten ihm Engel Gottes, und er nannte den Ort Mahanaim.