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מסעי

Parashat Masei

3 Seiten · ~5 Min. Lesezeit · 26 % der Quelle · Auf Sefaria lesen

Masei („Reisen“), der letzte Wochenabschnitt im 4. Buch Mose, beginnt mit einer Liste von Orten, an denen die Kinder Israel in der Wüste unterwegs waren. Gott befiehlt den Kindern Israel, in Kanaan den Götzendienst zu beseitigen, beschreibt die Grenzen des Landes und erklärt die Regeln für Freistädte, in die jemand fliehen kann, der aus Versehen einen Menschen getötet hat.

Seite 1 4. Mose 33:1-49

Dieser Wochenabschnitt heißt Masei. Das ist ein hebräisches Wort und bedeutet „Reisen“ oder „Wanderungen“. Es ist der letzte Abschnitt im 4. Buch Mose. Am Anfang schreibt Mose auf, an welchen Orten die Kinder Israel unterwegs Halt gemacht haben, so wie Gott es ihm befohlen hatte.

Die Reise beginnt in Raemses, am fünfzehnten Tag des ersten Monats, am Tag nach dem Passah-Opfer. Während die Ägypter ihre Erstgeborenen begruben, hatte Gott schon über die Götter Ägyptens Gericht gehalten. Von Raemses zogen die Kinder Israel weiter und lagerten sich in Sukkot. Danach kamen sie nach Etam, am Rand der Wüste.

Dann wandten sie sich nach Pi-Hahirot, gegenüber von Baal-Zephon, und lagerten sich vor Migdol. Sie gingen mitten durch das Meer in die Wüste und reisten drei Tage, bis sie bei Mara ankamen. Als Nächstes kamen sie nach Elim, wo es zwölf Wasserbrunnen und siebzig Palmen gab, und danach an das Schilfmeer.

Sie zogen weiter durch die Wüste Sin, nach Dophka, Alus und Raphidim, wo das Volk kein Wasser zu trinken hatte. Sie lagerten sich in der Wüste Sinai. Später kamen sie nach Kadesch und an den Berg Hor, wo Aaron starb. Schließlich lagerten sie sich in der Ebene der Moabiter am Jordan, gegenüber Jericho.

Seite 2 4. Mose 33:50-34:29

In der Ebene der Moabiter, am Jordan gegenüber Jericho, sagte Gott zu Mose, was geschehen sollte, wenn das Volk in das Land Kanaan hinübergeht. Die Kinder Israel sollten die Einwohner des Landes vertreiben. Sie sollten Bildsäulen und gegossene Bilder zerstören und die Höhen, also besondere Kultplätze, verwüsten. Gott warnte: Wenn einige von diesen Menschen im Land bleiben, würden sie wie „Dornen“ und „Stacheln“ sein und immer wieder Ärger machen.

Dann beschrieb Gott die Grenzen des Landes. Im Süden sollte die Grenze von der Wüste Zin an Edom entlang gehen, beginnend am Ende des Salzmeers. Sie sollte sich wenden, hinauf gen Akrabbim, bis gen Zin, und südlich von Kadesch-Barnea enden. Von dort sollte sie nach Hazar-Addar und hinüber nach Azmon gehen, sich dann zum Bach Ägyptens wenden und am Meer enden.

Die westliche Grenze war das große Meer. Im Norden sollte die Grenze vom großen Meer bis zum Berge Hor gehen, dann bis man gen Hamat kommt, weiter bis Zedad, dann bis Siphron und bis Hazar-Enan.

Im Osten sollte die Grenze von Hazar-Enan bis Sepham laufen, dann hinab gen Ribla, morgenwärts gegen Ain. Danach sollte sie sich an der Seite des Sees Genezareth entlangziehen, dann hinab an den Jordan und beim Salzmeer enden.

Das Land sollte durchs Los als Erbe unter den neun Stämmen und dem halben Stamm verteilt werden. Eleasar, der Priester, und Josua, der Sohn Nuns, sollten dabei helfen, alles gerecht aufzuteilen.

Seite 3 4. Mose 35:1-36:13

Gott befahl, dass die Leviten Städte bekommen sollten, in denen sie wohnen konnten. Um diese Städte herum sollte es Weideplätze geben, damit dort Vieh und andere Tiere Platz hatten. Insgesamt sollten es achtundvierzig Städte für die Leviten sein, und darunter sollten sechs Freistädte sein.

Drei Freistädte sollten diesseits des Jordan liegen und drei im Land Kanaan. Dorthin durfte jemand fliehen, der aus Versehen einen Menschen getötet hatte, egal ob er zu den Kindern Israel gehörte oder als Fremdling im Land lebte. So konnte der Bluträcher den Totschläger nicht einfach töten, bevor es ein Gericht vor der Gemeinde gegeben hatte.

Gott erklärte auch den Unterschied zwischen einem Unfall und Mord. Wenn jemand einen anderen mit einem eisernen Werkzeug erschlug, oder mit einem Stein oder einem hölzernen Werkzeug, mit dem man töten kann, dann galt er als Totschläger und musste sterben. Wenn es aber ohne Feindschaft und ohne Plan geschah, sollte die Gemeinde den Totschläger schützen und ihn in die Freistatt zurückbringen. Dort musste er bleiben, bis der Hohepriester, den man mit heiligem Öl gesalbt hatte, starb.

Zum Schluss kamen die Familienhäupter der Kinder Gileads, aus dem Stamm Manasse, mit einer Frage zu Mose. Es ging um die Töchter Zelophchads. Gott antwortete: Sie durften heiraten, wen sie wollten, aber nur innerhalb des Stammes ihres Vaters, damit kein Erbteil von einem Stamm zum anderen überging. Machla, Tirza, Hogla, Milka und Noah heirateten ihre Vettern, und ihr Erbteil blieb beim Stamm Manasse.

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