In der Wüste sprach Gott mit Mose und hatte eine neue Bitte an das Volk. „Sag den Israeliten, sie sollen Mir Geschenke bringen“, sagte Gott. „Nimm sie von jedem an, dessen Herz ihn dazu bewegt.“
Mose gab die Nachricht weiter, und bald sammelten viele Familien, was sie geben konnten. Manche brachten Gold, Silber und Kupfer. Andere brachten blaue, purpurfarbene und karmesinrote Garne, feines Leinen und Ziegenhaare. Menschen spendeten Akazienholz, Öl für Licht und Gewürze für Salböl und duftendes Räucherwerk. Einige brachten sogar besondere Steine, wie Lapis Lazuli, die in heilige Kleidungsstücke eingesetzt werden sollten.
Diese Geschenke nannte man terumah, ein hebräisches Wort für eine Spende, die freiwillig gegeben wird. Gott erklärte, warum diese Gaben so wichtig waren: „Sie sollen Mir ein Heiligtum machen, damit Ich mitten unter ihnen wohne.“ Dann sagte Gott noch etwas Wichtiges: Mose sollte alles ganz genau nach dem Vorbild machen, das ihm gezeigt wurde.
Mose hörte aufmerksam zu. Das würde nicht einfach irgendein Zelt werden. Es sollte ein heiliger Ort sein, gebaut aus Herzen, die gern geben, ein Ort, an dem das Volk Gott gemeinsam nahe sein konnte.