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תרומה

Parashat Terumah

3 Seiten · ~4 Min. Lesezeit · 25 % der Quelle · Ganzen Tora-Abschnitt auf Sefaria lesen

Terumah („Spende“) beginnt damit, dass Gott Mose sagt, er soll gespendete Materialien sammeln, um einen Wohnort für Gott zu bauen, der Mishkan (Stiftshütte) heißt. Gott beschreibt, wie man die Gegenstände baut, die den Mishkan füllen sollen, darunter die Lade, den Tisch, die Menorah und den Opferaltar, und auch die Wände und Vorhänge des Mishkan.

Seite 1 2. Mose 25:1-9

In der Wüste sprach Gott mit Mose und hatte eine neue Bitte an das Volk. „Sag den Israeliten, sie sollen Mir Geschenke bringen“, sagte Gott. „Nimm sie von jedem an, dessen Herz ihn dazu bewegt.“

Mose gab die Nachricht weiter, und bald sammelten viele Familien, was sie geben konnten. Manche brachten Gold, Silber und Kupfer. Andere brachten blaue, purpurfarbene und karmesinrote Garne, feines Leinen und Ziegenhaare. Menschen spendeten Akazienholz, Öl für Licht und Gewürze für Salböl und duftendes Räucherwerk. Einige brachten sogar besondere Steine, wie Lapis Lazuli, die in heilige Kleidungsstücke eingesetzt werden sollten.

Diese Geschenke nannte man terumah, ein hebräisches Wort für eine Spende, die freiwillig gegeben wird. Gott erklärte, warum diese Gaben so wichtig waren: „Sie sollen Mir ein Heiligtum machen, damit Ich mitten unter ihnen wohne.“ Dann sagte Gott noch etwas Wichtiges: Mose sollte alles ganz genau nach dem Vorbild machen, das ihm gezeigt wurde.

Mose hörte aufmerksam zu. Das würde nicht einfach irgendein Zelt werden. Es sollte ein heiliger Ort sein, gebaut aus Herzen, die gern geben, ein Ort, an dem das Volk Gott gemeinsam nahe sein konnte.

Seite 2 2. Mose 25:10-40; 26:1-37

Dann beschrieb Gott die heiligen Gegenstände, die in den Mishkan kommen sollten. Zuerst war da die Lade, aus Akazienholz gemacht und innen und außen mit reinem Gold überzogen. An ihr sollten goldene Ringe befestigt werden, damit man Stangen hindurchschieben konnte, um sie zu tragen, und die Stangen sollten dort bleiben.

In die Lade sollte Mose die Tafeln des Bundes legen. Oben darauf sollte ein Deckel aus reinem Gold liegen, und an seinen Enden sollten zwei Cherubim aus getriebenem Gold stehen, mit Flügeln, die sich darüber ausbreiten. Gott sagte, dass Er dort, zwischen den Cherubim, Mose begegnen und ihm Befehle für das Volk geben würde.

Als Nächstes kam ein Tisch, ebenfalls mit Gold überzogen und mit Stangen zu tragen, dazu goldene Schüsseln und Kannen. Auf ihm sollten immer die Schaubrote vor Gott liegen. Dann beschrieb Gott eine Menorah aus reinem Gold, aus einem Stück gearbeitet, mit Armen und sieben Lampen.

Schließlich erklärte Gott den Mishkan selbst: Vorhänge aus buntem Leinen mit Cherubim-Mustern, verbunden mit Schlaufen und Haken, dazu äußere Decken. Aufrecht stehende Bretter aus Akazienholz sollten die Wände bilden, und ein besonderer Vorhang sollte das Heilige vom Allerheiligsten trennen.

Seite 3 2. Mose 27:1-19

Gott machte weiter mit Anweisungen für den Vorhof und für den Altar, auf dem Opfer dargebracht werden sollten. Der Altar sollte viereckig sein, aus Akazienholz gebaut und mit Kupfer überzogen, mit Hörnern an seinen Ecken. Dazu sollten Werkzeuge aus Kupfer gehören: Töpfe für die Asche, Schaufeln, Becken, Gabeln und Kohlenpfannen. Ein Kupfergitter sollte eingesetzt werden, und mit Stangen sollte man den Altar von Ort zu Ort tragen.

Dann beschrieb Gott die Umzäunung um den Mishkan. Leinenbehänge sollten ein großes Rechteck bilden, gehalten von Pfosten, die in kupfernen Füßen standen. Die Haken und Querstangen an den Pfosten sollten aus Silber sein. Am Eingang sollte ein bestickter Vorhang aus blauen, purpurfarbenen und karmesinroten Garnen und feinem Leinen das Tor markieren.

Sogar die Pflöcke und die Geräte für den Vorhof wurden genannt und geplant. Mose hörte alles als einen einzigen, sorgfältigen Plan, damit das Volk ein Heiligtum mitten in seinem Lager bauen konnte, genau so, wie Gott es gezeigt hatte.

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