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תצוה

Paraschat Tetzaveh

3 Seiten · ~3 Min. Lesezeit · 18 % der Quelle · Auf Sefaria lesen

Tetzaveh („Du sollst befehlen“) beginnt damit, dass Gott Mosche anweist, Aaron und seine Söhne zu Priestern zu ernennen. Gott erklärt genau, wie die Priesterkleidung gemacht wird, wie die Priester in sieben Tagen im Mishkan (Stiftshütte) geweiht werden und welche Opfer sie dabei bringen. Am Ende geht es auch um den goldenen Räucheraltar.

Seite 1 2. Mose 27:20–28:43

Im Wüstenlager hörte Mosche aufmerksam zu, als Gott genaue Anweisungen für den Mishkan gab. Zuerst sollten die Bnei Jisrael klares Öl aus gestoßenen Oliven bringen, damit die Lampen jede Nacht ruhig brennen konnten. Aaron und seine Söhne sollten die Lampen im Ohel Moed (Zelt der Begegnung) aufstellen, draußen vor dem Vorhang, und sie vom Abend bis zum Morgen brennen lassen.

Dann sagte Gott zu Mosche, er solle Aaron mit seinen Söhnen zu sich holen: Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar. Sie sollten als Priester dienen. Begabte Handwerker, die besonders geschickt waren, sollten heilige Kleidung machen, damit sie würdevoll und schön aussah: ein Brustschildlein, ein Ephod, ein Rock, ein Leibrock, ein Kopfbund und ein Gürtel. Dafür sollten sie Gold und Fäden in Blau, Purpur und Karmesin nehmen, dazu feines Leinen, damit Aaron und seine Söhne im heiligen Ort dienen konnten.

Seite 2 2. Mose 28:1–43

Gott beschrieb das Ephod genau. Es sollte zwei Schulterstücke haben. Auf ihnen sollten zwei Schohamsteine sitzen, in die die Namen der zwölf Stämme eingraviert waren, sechs Namen auf dem einen Stein und sechs auf dem anderen. So würde Aaron die Namen des Volkes als Erinnerung vor Gott auf seinen Schultern tragen.

Auch das Brustschildlein sollte etwas Besonderes sein: viereckig und doppelt gelegt, mit zwölf Edelsteinen in vier Reihen. Jeder Stein sollte wie ein Siegel graviert sein, für einen Stamm. In das Brustschildlein sollten die Urim und Thummim gelegt werden, ein besonderes Mittel, das der Hohepriester benutzte, wenn das Volk eine Antwort von Gott brauchte.

Aarons Rock sollte ganz aus blauem Stoff sein. Die Öffnung am Hals sollte verstärkt werden, damit sie nicht einreißt. Unten am Saum sollten Granatäpfel aus bunten Fäden hängen, und dazwischen goldene Schellen, damit man den Klang hörte, wenn Aaron in das Heiligtum hineinging und wieder herauskam. Vorn am Kopfbund sollte ein goldenes Stirnblatt sein, auf dem stand: „Heilig Gott.“

Seite 3 2. Mose 29:1–30:10

Dann erklärte Gott, wie Aaron und seine Söhne geweiht werden sollten. Mosche sollte einen jungen Farren und zwei Widder bringen, dazu einen Korb mit ungesäuertem Brot, ungesäuerten Kuchen mit Öl und ungesäuerten Fladen, die mit Öl bestrichen waren, alles aus gutem Weizenmehl. Am Eingang des Ohel Moed sollten Aaron und seine Söhne mit Wasser gewaschen und dann mit den heiligen Kleidern angezogen werden. Danach sollte Mosche Salböl auf Aarons Kopf gießen.

Aaron und seine Söhne sollten ihre Hände auf die Tiere legen. Der Farren wurde als Sündopfer gebracht. Einer der Widder wurde als Brandopfer dargebracht.

Jeden Tag sollten außerdem zwei einjährige Lämmer geopfert werden, eins am Morgen und eins in den Abendstunden, zusammen mit Mehl, gestoßenem Öl und Wein.

Gott befahl auch, einen kleinen Räucheraltar aus Akazienholz zu machen, mit Gold überzogen. Er sollte vor dem Vorhang stehen. Dort sollte Aaron morgens und in den Abendstunden wohlriechendes Räucherwerk anzünden.

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