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דברים

Paraschat Devarim

3 Seiten · ~4 Min. Lesezeit · 22 % der Quelle · Auf Sefaria lesen

Devarim („Worte“) ist der erste Wochenabschnitt im 5. Buch Mose, dem letzten Buch der Tora. Darin erzählt Mose von Ereignissen aus den Wüstenwanderungen der Kinder Israels, zum Beispiel wie Richter eingesetzt wurden, von der Sünde der Kundschafter und von den Kämpfen gegen die Amoriterkönige Sihon und Og.

Seite 1 5. Mose 1:1-18

Im vierzigsten Jahr nach dem Auszug aus Ägypten, am ersten Tag des elften Monats, sprach Mose zu ganz Israel jenseits des Jordan, im Land der Moabiter. Dieser Wochenabschnitt heißt Devarim, ein hebräisches Wort, das „Worte“ bedeutet, weil er mit Moses Worten beginnt, als er die Weisung erklärt.

Mose erinnerte sie daran, dass es vom Horeb bis Kadesch-Barnea nur elf Tagereisen sind, ihre Reise aber viel länger gedauert hatte. Er wiederholte Gottes Auftrag vom Horeb: „Ihr seid lange genug an diesem Berg gewesen. Macht euch auf und zieht weiter, in das Hügelland und in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob versprochen habe.“

Dann erzählte Mose, wie er gesagt hatte: „Ich kann euch nicht allein tragen.“ Das Volk war so zahlreich geworden wie die Sterne am Himmel. Darum wählten sie weise, verständige und erfahrene Männer, und Mose setzte sie als Anführer ein, über Tausende, Hunderte, Fünfziger und Zehner. Den Richtern sagte er: „Hört alle gerecht an, Israeliten und Fremde. Bevorzugt niemanden. Habt vor niemandem Angst, denn das Gericht ist Gottes.“

Seite 2 5. Mose 1:19-46

Mose erzählte weiter: Das Volk zog durch die große und schreckliche Wüste und kam bis Kadesch-Barnea, nahe beim Gebirge der Amoriter. Mose sagte zu ihnen: „Gott hat euch das Land gegeben. Zieht hinauf und nehmt es ein. Fürchtet euch nicht.“

Aber das Volk wollte zuerst Männer vorausschicken, um das Land zu erkunden. Mose fand das gut und nahm zwölf Männer, aus jedem Stamm einen. Sie stiegen hinauf, erkundeten das Land bis zum Tal Eschkol und brachten Früchte mit zurück. „Das Land ist gut“, berichteten sie.

Trotzdem wollte das Lager nicht hinaufziehen. In ihren Zelten klagten sie, Gott habe sie herausgeführt, damit sie vernichtet würden. Sie fürchteten sich vor starken, hochgewachsenen Leuten und vor Städten mit Mauern „bis an den Himmel“, sogar vor Enakskindern. Mose antwortete: „Erschreckt nicht. Gott geht vor euch her und wird für euch kämpfen“, und er erinnerte sie daran, wie Gott sie getragen hatte, wie ein Vater sein Kind trägt.

Gott wurde zornig. Nur Kaleb sollte das Land sehen. Josua sollte hineinkommen und das Volk führen. Sogar Mose wurde gesagt, dass er nicht hineingehen würde. Da wollten die Leute trotzdem schnell hinaufziehen und kämpfen, aber ohne Gottes Hilfe wurden sie gejagt und geschlagen. Sie kehrten weinend zurück.

Seite 3 5. Mose 2:1-3:22

Nachdem Israel lange Zeit in Kadesch geblieben war, wandten sie sich zurück in die Wüste, auf dem Weg zum Schilfmeer. Viele Jahre vergingen, achtunddreißig Jahre von Kadesch-Barnea bis sie über den Bach Sared zogen, bis die Generation der Kriegsleute verschwunden war.

Dann sagte Gott: „Wendet euch nach Norden.“ Mose warnte das Volk, vorsichtig mit ihren Verwandten zu sein: Sie sollten die Kinder Esau in Seir nicht angreifen und auch die Moabiter und die Kinder Ammon nicht befehden, denn Gott hatte ihnen diese Länder gegeben. Unterwegs kauften die Israeliten sogar Speise und Wasser, und Mose sagte, dass ihnen in vierzig Jahren nichts gefehlt hatte.

Am Bach Arnon sagte Gott zu Mose, er solle mit Sihon, dem König zu Heschbon, beginnen. Mose schickte zuerst Boten mit einer Friedensbotschaft: Israel wolle auf der Straße bleiben und für Essen und Wasser bezahlen. Aber Sihon ließ sie nicht durch. Bei Jahza wurde Sihon besiegt, und die Städte wurden erobert.

Danach kam Og, der König zu Basan, bei Edrei. Gott sagte: „Fürchte dich nicht“, und auch Og wurde besiegt. Mose erzählte, wie das Land östlich des Jordan an die Rubeniter, die Gaditer und den halben Stamm Manasse verteilt wurde, und er befahl den Kriegern, ihren Brüdern zu helfen. Auch Josua stärkte er: „Du hast gesehen, was Gott diesen Königen getan hat. Gott wird für euch kämpfen.“

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