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תולדות

Parashat Toldot

3 Seiten · ~4 Min. Lesezeit · 23 % der Quelle · Auf Sefaria lesen

Parashat Toldot („Generationen“) beginnt mit der Geburt der Zwillinge von Isaak und Rebekka, Jakob und Esau. Esau verkauft Jakob sein Erstgeburtsrecht für eine Suppe. Isaak und Rebekka reisen nach Gerar, wo Isaak einen Friedensbund mit König Abimelech schließt. Isaak gibt Jakob den Segen, der eigentlich für Esau gedacht war, und Jakob flieht zu seinem Onkel Laban.

Seite 1 1. Mose 25:19-27

Dies ist die Geschichte von Isaak, dem Sohn Abrahams. Als Isaak vierzig Jahre alt war, heiratete er Rebekka aus Mesopotamien, die Schwester von Laban. Lange Zeit konnte Rebekka keine Kinder bekommen, darum bat Isaak Gott um Hilfe, und Gott erhörte ihn.

Rebekka wurde schwanger, aber die Babys stießen sich in ihrem Bauch. Sie war ganz durcheinander und ging, um Gott zu fragen, was da los war. Gott sagte zu ihr: „Zwei Völker sind in deinem Schoß … und der Ältere wird dem Jüngeren dienen.“

Als die Zeit kam, bekam sie Zwillinge. Der erste war rötlich und ganz behaart, darum nannte sie ihn Esau. Dann kam sein Bruder heraus und hielt dabei Esaus Ferse fest, darum nannte sie ihn Jakob. Isaak war sechzig Jahre alt, als sie geboren wurden.

Als die Jungen größer wurden, wurde Esau ein guter Jäger, der gern draußen unterwegs war. Jakob war ruhiger und blieb lieber bei den Zelten. Isaak mochte Esau besonders, weil er das Wildbret liebte, das Esau nach Hause brachte. Rebekka aber mochte Jakob besonders.

Seite 2 1. Mose 25:28-34; 26:1-33

Eines Tages kochte Jakob ein Linsengericht, als Esau müde und hungrig vom Feld hereinkam. „Gib mir von dem roten Zeug“, bat Esau. Jakob sagte: „Verkaufe mir zuerst dein Erstgeburtsrecht.“ Esau antwortete: „Ich bin doch fast am Sterben, was nützt mir das?“ Also schwor er es und tauschte sein Erstgeburtsrecht gegen Brot und das Linsengericht.

Später kam eine Hungersnot ins Land. Gott sagte Isaak, er solle nicht nach Ägypten hinabziehen, sondern im Land bleiben. Isaak zog nach Gerar, wo Abimelech König war. Aus Angst sagte Isaak, Rebekka sei seine Schwester. Aber Abimelech sah, dass Isaak liebevoll mit Rebekka umging, und stellte ihn zur Rede. Dann warnte er alle, ihnen nichts anzutun.

Gott segnete Isaaks Ernte, und Isaak wurde sehr reich. Die Philister hatten die Brunnen zugeschüttet, die Abrahams Knechte früher gegraben hatten. Darum zog Isaak weiter und ließ wieder Brunnen graben. Um zwei Brunnen gab es Streit, aber dann grub er einen dritten, und diesmal stritt niemand. Isaak nannte ihn Rechobot, das heißt „weiter Raum“, weil endlich Platz da war, um in Frieden zu leben.

Seite 3 1. Mose 26:34-35; 27:1-46; 28:1-9

Als Esau vierzig Jahre alt war, nahm er sich Frauen von den Hetitern, und das machte Isaak und Rebekka großen Kummer. Viele Jahre später war Isaak alt und konnte fast nicht mehr sehen. Er rief Esau zu sich und sagte: „Geh jagen und mach mir das Essen, das ich so gern habe, damit ich dich segnen kann, bevor ich sterbe.“

Rebekka hörte das mit an. Schnell sagte sie zu Jakob, er solle zwei Ziegenböcklein aus der Herde holen. Sie kochte das Essen, zog Jakob Esaus beste Kleider an und band ihm die Felle um Hände und Hals, damit er sich behaart anfühlte. Jakob brachte das Essen zu Isaak und sagte, er sei Esau. Isaak zögerte: „Die Stimme ist Jakobs Stimme“, aber er fühlte die Hände, roch die Kleider und gab ihm den Segen.

Kurz darauf kam Esau zurück. Als Isaak merkte, was passiert war, erschrak er sehr. Esau weinte und bat um einen Segen. Isaak sprach zu ihm von einem schweren Leben, vom Leben mit dem Schwert und davon, seinem Bruder zu dienen, bis er sich eines Tages befreien könnte.

Esau nahm sich vor, Jakob zu töten. Darum schickte Rebekka Jakob nach Haran, zu ihrem Bruder Laban. Isaak segnete Jakob noch einmal und sagte ihm, er solle sich eine Frau aus Rebekkas Familie suchen, nicht von den Töchtern Kanaans.

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