Gott erklärte auch, was zu tun war, wenn „so etwas wie ein Aussatzmal“ an einem Haus im Land Kanaan auftauchte. Wenn der Besitzer grünliche oder rötliche Stellen bemerkte, die so aussahen, als gingen sie tief in die Wand hinein, sagte er es dem Priester. Bevor der Priester hineinging, wurde das Haus ausgeräumt, damit die Sachen darin nicht unrein wurden.
Der Priester sah sich die Wände an und ließ das Haus dann sieben Tage lang verschließen. Am siebten Tag kam er wieder. Wenn sich die Stellen ausgebreitet hatten, wurden die betroffenen Steine herausgebrochen und vor die Stadt hinaus an einen unreinen Ort geworfen. Innen wurde das Haus ringsum abgeschabt, und der Schutt wurde ebenfalls vor die Stadt hinausgeschüttet. Dann setzte man neue Steine ein und verputzte das Haus neu.
Wenn das Mal danach wiederkam, wurde das Haus für unrein erklärt und abgebrochen, Steine, Holz und Mörtel brachte man vor die Stadt hinaus. Wer in das Haus ging, solange es verschlossen war, war bis zum Abend unrein. Wenn sich das Mal aber nicht weiter ausbreitete, erklärte der Priester das Haus für rein und machte eine Reinigungszeremonie mit zwei Vögeln, frischem Wasser in einem irdenen Gefäß, Zedernholz, Karmesin und Ysop. Er besprengte das Haus siebenmal und ließ den lebendigen Vogel ins freie Feld fliegen.