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Paraschat Metzora

3 Seiten · ~4 Min. Lesezeit · 24 % der Quelle · Auf Sefaria lesen

Metzora beginnt damit, den Reinigungsprozess und die Opfer für jemanden zu beschreiben, der von *tzara'at* betroffen war, einer Verfärbung, die auf der Haut, an Kleidung oder an einem Haus auftreten kann. Danach wird beschrieben, wie man ein Haus behandelt, das von *tzara'at* betroffen ist, und die rituelle Unreinheit, die durch bestimmte Körperausflüsse entsteht.

Seite 1 3. Mose 14:1-32

Gott sprach zu Mose darüber, wie eine Person, die von tzara'at (einer schuppigen Hautkrankheit) geheilt war, wieder zur Gemeinschaft zurückkehren konnte. Zuerst ging der Priester hinaus vor das Lager, um die Person zu untersuchen. Wenn klar war, dass die Heilung wirklich da war, ließ der Priester zwei lebendige, reine Vögel bringen, dazu Zedernholz, Karmesin und Ysop. Ein Vogel wurde über frischem Wasser in einem irdenen Gefäß geschächtet. Dann tauchte der Priester den lebendigen Vogel und die anderen Dinge in das Blut und das Wasser und besprengte die geheilte Person siebenmal. Danach ließ man den lebendigen Vogel ins freie Feld fliegen.

Die Person wusch ihre Kleider, rasierte alle Haare ab und badete im Wasser. Dann durfte sie ins Lager zurück, blieb aber sieben Tage lang außerhalb ihres Zeltes. Am siebten Tag rasierte sie sich noch einmal und wusch wieder alles. Am achten Tag kam sie mit Opfergaben zum Eingang der Stiftshütte. Der Priester nahm Blut und Öl, berührte damit das rechte Ohrläppchen, den rechten Daumen und die große Zehe des rechten Fußes, und tat außerdem Öl auf den Kopf der Person. Wenn die Person arm war, waren kleinere Opfergaben erlaubt.

Seite 2 3. Mose 14:33-57

Gott erklärte auch, was zu tun war, wenn „so etwas wie ein Aussatzmal“ an einem Haus im Land Kanaan auftauchte. Wenn der Besitzer grünliche oder rötliche Stellen bemerkte, die so aussahen, als gingen sie tief in die Wand hinein, sagte er es dem Priester. Bevor der Priester hineinging, wurde das Haus ausgeräumt, damit die Sachen darin nicht unrein wurden.

Der Priester sah sich die Wände an und ließ das Haus dann sieben Tage lang verschließen. Am siebten Tag kam er wieder. Wenn sich die Stellen ausgebreitet hatten, wurden die betroffenen Steine herausgebrochen und vor die Stadt hinaus an einen unreinen Ort geworfen. Innen wurde das Haus ringsum abgeschabt, und der Schutt wurde ebenfalls vor die Stadt hinausgeschüttet. Dann setzte man neue Steine ein und verputzte das Haus neu.

Wenn das Mal danach wiederkam, wurde das Haus für unrein erklärt und abgebrochen, Steine, Holz und Mörtel brachte man vor die Stadt hinaus. Wer in das Haus ging, solange es verschlossen war, war bis zum Abend unrein. Wenn sich das Mal aber nicht weiter ausbreitete, erklärte der Priester das Haus für rein und machte eine Reinigungszeremonie mit zwei Vögeln, frischem Wasser in einem irdenen Gefäß, Zedernholz, Karmesin und Ysop. Er besprengte das Haus siebenmal und ließ den lebendigen Vogel ins freie Feld fliegen.

Seite 3 3. Mose 15:1-33

Dann sagte Gott zu Mose und Aaron Regeln über rituelle Unreinheit, die durch bestimmte Körperflüssigkeiten entstehen konnte. Die Tora nennt diesen Zustand tumah. Das bedeutet so etwas wie rituell „noch nicht bereit“, man musste sich waschen und eine Zeit warten, bevor man wieder an heilige Orte gehen durfte.

Wenn jemand einen Ausfluss hatte, galt die Person für eine Zeit als unrein. Alles, worauf sie lag oder saß, wurde auch unrein. Wer die Bettstelle, die Dinge, auf denen die Person gesessen hatte, oder ihren Körper berührte, musste die Kleider waschen, im Wasser baden und blieb bis zum Abend unrein. Ein irdenes Gefäß, das die Person berührt hatte, musste zerbrochen werden, aber ein hölzernes Gefäß wurde mit Wasser ausgespült.

Wenn die Person wieder gesund war, zählte sie sieben Tage, wusch die Kleider und badete in frischem Wasser. Am achten Tag brachte sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zum Eingang der Stiftshütte, und der Priester brachte sie als Opfer dar.

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