Nachdem Jakob gesprochen hatte, gab er seinen Söhnen einen letzten Auftrag: Sie sollten ihn in der Höhle Machpela begraben, nahe bei Mamre im Land Kanaan. Dort waren Abraham und Sarah begraben, auch Isaak und Rebekka, und dort hatte Jakob auch Lea begraben. Machpela ist ein hebräischer Name und bedeutet „doppelte Höhle“.
Als Jakob fertig war, zog er seine Füße aufs Bett zurück, atmete ein letztes Mal aus und starb. Josef weinte über seinem Vater und küsste ihn.
Josef befahl Ärzten, Jakob einzubalsamieren. Das dauerte vierzig Tage, und die Ägypter trauerten siebzig Tage lang. Als die Trauerzeit vorbei war, bat Josef den Hof des Pharao um Erlaubnis, seinen Vater zu begraben, so wie er es geschworen hatte. Pharao erlaubte es. Eine große Gruppe zog hinauf, sogar mit Wagen und Reitern. Sie hielten eine große Totenklage bei der Tenne Atad jenseits des Jordan. Dann brachten Jakobs Söhne ihn nach Machpela und begruben ihn dort.
Zurück in Ägyptenland bekamen die Brüder Angst. Sie dachten, Josef könnte sich jetzt rächen. Sie baten um Vergebung und sagten, sie wollten seine Knechte sein. Josef weinte und sagte, sie sollten sich nicht fürchten. Er erklärte, dass sie zwar Böses geplant hatten, Gott es aber zum Guten gewendet hatte, damit viele Menschen am Leben bleiben konnten. Josef versprach, für sie und ihre Kinder zu sorgen.
Josef lebte bis 110 Jahre. Er sah sogar Urenkel. Bevor er starb, ließ er die Kinder Israels schwören, dass sie seine Gebeine hinaufbringen würden, wenn Gott sie aus Ägyptenland herausführen würde.