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נשא

Parashat Nasso

3 Seiten · ~5 Min. Lesezeit · 17 % der Quelle · Auf Sefaria lesen

Nasso („Mach eine Zählung“), der längste Abschnitt in der Tora, beginnt mit den Aufgaben der Leviten. Er beschreibt auch die Gesetze über eine Frau, die des Ehebruchs verdächtigt wird (sotah), den Nasiräer und den priesterlichen Segen. Am Ende werden die Geschenke aufgezählt, die die Stammesoberhäupter zur Stiftshütte bringen.

Seite 1 4. Mose 4:21-49

In der Wüste sprach Gott zu Mose über „Nasso“, das heißt: „Mach eine Zählung.“ Mose sollte die levitischen Männer zählen, die zwischen dreißig und fünfzig Jahre alt waren und an der Stiftshütte dienen konnten.

Jede Sippe hatte ihre eigene Arbeit. Die Gersoniter trugen die Teile aus Stoff: die Teppiche der Wohnung, die Stiftshütte und ihre Decken, die Decke aus Seehundsfellen oben darüber, den Vorhang am Eingang, die Vorhänge um den Vorhof, den Vorhang am Tor und die Seile. Sie trugen auch die Geräte und das Zubehör, das zum Altar gehörte. Sie taten ihre Aufgaben nach dem Befehl von Aaron und seinen Söhnen, und Itamar, Aarons Sohn, leitete sie.

Die Merariter bekamen das schwere Gerüst: Bretter, Riegel, Säulen, Füße, Nägel und Seile. Jedes Teil wurde ihnen genau mit Namen genannt. Mose, Aaron und die Fürsten zählten auch die Kahatiter, die mit den heiligsten Gegenständen dienten. Insgesamt wurden 8.580 Leviten eingeteilt, und jeder bekam eine klare Aufgabe, so wie Gott es befohlen hatte.

Seite 2 4. Mose 5:1-31

Dann gab Gott Regeln, damit das Lager geschützt blieb, denn Gott wohnte mitten unter dem Volk. Wer durch einen Ausschlag, einen Ausfluss oder durch den Kontakt mit einem Toten unrein geworden war, musste für eine Zeit außerhalb des Lagers bleiben. Die Kinder Israel hielten sich an diese Anweisungen.

Gott sprach auch darüber, wie man etwas wiedergutmacht, wenn man einem anderen Menschen Unrecht getan hat. Wenn ein Mann oder eine Frau merkte, dass er oder sie schuldig war, sollte die Person es bekennen und das Zurückgenommene zurückzahlen, und noch ein Fünftel dazugeben. Wenn der Mensch, dem man geschadet hatte, gestorben war und es keinen nahen Verwandten gab, der das Geld annehmen konnte, ging die Wiedergutmachung an Gott, für den Priester, zusammen mit einem Widder zur Sühne.

Es gab auch ein genaues Verfahren, wenn ein Mann eifersüchtig war und es keine Zeugen gab. Er brachte seine Frau zum Priester und brachte ein Opfer aus Gerstenmehl mit, ohne Öl und ohne Weihrauch. Der Priester nahm heiliges Wasser in ein irdenes Gefäß, tat Staub vom Boden der Wohnung hinein, löste das Haar der Frau und legte ihr das Mehlopfer in die Hände. Die Frau antwortete: „Amen, amen“, und trank das Wasser. Wenn sie schuldig war, sollte Schaden kommen, und wenn sie unschuldig war, sollte ihr nichts geschehen.

Seite 3 4. Mose 6:1-21; 6:22-7:89

Gott beschrieb ein besonderes Gelübde für jemanden, der sich für eine Zeit extra für Gott absondern wollte. Das hieß Nasiräer-Gelübde: ein Versprechen, eine Zeit lang mit besonderer Zurückhaltung zu leben. In dieser Zeit mied die Person Wein und alles, was von Trauben kommt, schnitt die Haare nicht und hielt sich von Toten fern, sogar von nahen Familienmitgliedern. Wenn plötzlich jemand direkt neben der Person starb, sollte sie am siebten Tag die Haare scheren, und am achten Tag zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben bringen. Außerdem brachte sie ein einjähriges Lamm, und die Tage davor zählten nicht mehr, weil die Weihe verunreinigt worden war.

Wenn das Gelübde zu Ende war, kam die Person zum Eingang der Stiftshütte mit Opfern: einem männlichen Lamm, einem weiblichen Lamm, einem Widder und einem Korb mit ungesäuerten Kuchen und Fladen, dazu Speisopfer und Trankopfer. Nach dem Scheren wurde das Haar ins Feuer gelegt, das unter dem Opfer brannte.

Gott lehrte Aaron und seine Söhne, Israel zu segnen: „Gott segne dich und behüte dich … und gebe dir Frieden.“

Als Mose die Wohnung fertig aufgerichtet und die Stiftshütte gesalbt hatte, brachten die Stammesfürsten Geschenke: sechs Wagen und zwölf Rinder. Mose gab zwei Wagen und vier Rinder den Kindern Gerson, vier Wagen und acht Rinder den Kindern Merari, und den Kindern Kahat gab er nichts, weil sie die heiligen Dinge auf ihren Schultern tragen mussten. Dann brachte zwölf Tage lang jeden Tag ein anderer Fürst Opfer, um den Altar einzuweihen, und es begann mit Nahasson aus Juda. Und wenn Mose in die Stiftshütte hineinging, hörte er Gottes Stimme, die von oben her sprach, vom Sühndeckel auf der Lade, zwischen den Cherubim.

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