Gott schickte Mose wieder zum Pharao. Er sagte, diese Zeichen sollten nicht vergessen werden, sondern den Kindern und Kindeskindern erzählt werden.
Mose und Aaron warnten den Pharao: „Wie lange willst du dich noch weigern? Lass mein Volk gehen, damit es Gott dienen kann. Wenn du dich weigerst, kommen morgen Heuschrecken. Sie werden das Land bedecken und alles auffressen, was nach dem Hagel noch übrig ist, Gras, Früchte und Bäume, bis nichts Grünes mehr da ist.“
Die Ratgeber des Pharao flehten: „Ägypten geht zugrunde, lass sie doch gehen!“ Der Pharao fragte: „Wer soll denn gehen?“ Mose antwortete: „Wir alle, Junge und Alte, Söhne und Töchter, Schafe und Rinder, denn wir müssen Gottes Fest feiern.“ Doch der Pharao weigerte sich und jagte sie hinaus.
Da streckte Mose seinen Stab aus, und Gott ließ einen Ostwind den ganzen Tag und die ganze Nacht wehen. Am Morgen kamen die Heuschrecken in riesigen Schwärmen. Sie bedeckten den Boden und verdunkelten das Land. Sie fraßen alles auf, was noch übrig war.
Der Pharao ließ Mose schnell rufen: „Ich habe gesündigt. Vergib mir, und bitte Gott, dass diese Plage weggeht!“ Mose betete, und Gott schickte einen starken Westwind. Der Wind trieb alle Heuschrecken ins Schilfmeer. Aber das Herz des Pharao blieb hart, und er ließ Israel immer noch nicht gehen.